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Sa 15.08.
16:30

  • Regie

    Ágnes Hranitzky, Béla Tarr

  • Ungarn, F, D, Schweiz, USA / 2011
    146 Min. / 35 mm / OmdU

  • Originalsprache

    Ungarisch

  • Kino

    Arsenal

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Unaufhörlich tosender Wind peitscht über eine ausgedorrte Landschaft, um ein trostloses Holzhaus – und durch den Kinoraum. In Béla Tarrs letztem Film (Co-Regie: ­Ágnes Hranitzky) gleicht ein Tag dem anderen, wiederholt sich das beschwerliche Tagwerk ­eines Kutschers und seiner Tochter, einzig unterbrochen vom Besuch eines Nachbarn, der Düsteres berichtet, oder von Vorbeiziehenden, die um Wasser bitten. Dann, peu à peu, versiegt der Brunnen, erlischt das Licht, versagt das Pferd seinen Dienst. Es bleibt der Wind. Rät­selhaft, rigoros, hoch konzentriert (und höchste Konzentration erfordernd) kehrt Tarr in knapp 30 Einstellungen die Schöpfungsgeschichte um. Am Ende eine finale Dunkelheit und eine existentielle Kino- und immersive Klangerfahrung. (mg)

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